Skip to content

Unterschiede zwischen einem Auditor und einem berufenen Auditor

Auditor

Ein Auditor arbeitet direkt in einem Unternehmen und ist für die Kontrolle der Einhaltung der Qualitätsstandards verantwortlich. Er kennt die Prozesse und bringt die nötige Kompetenz mit, um Qualitätsziele festzulegen und die Wege dorthin zu erarbeiten.

Für solche internen Auditoren gibt es keine formellen Standards, aber es empfehlen sich Fortbildungen, die beim Durchführen der Audits hilfreich sind.

Möchte sich das Unternehmen nach bestimmten Normen (z. B. ISO 9001, AZAV) zertifizieren lassen, muss der Auditor diese gut kennen und umsetzen können.

In bestimmten Bereichen (z. B. Automobil- oder Medizin-Technik) kann es erforderlich sein, dass auch interne Auditoren weitere Kompetenzen vorweisen können.

Berufener Auditor (Lead-Auditor)

Ein berufender Auditor unterliegt den Regularien der Deutschen Akkreditierungsstelle (DAkkS) und darf externe Audits durchführen. Er muss bestimmte Qualifikationen nachweisen. Um zum Beispiel nach ISO 9001, AZAV oder andere Standards zu auditieren, benötigt er eine Schulungsteilnahme über mindestens 24 Unterrichtseinheiten zum Regelwerk und 16 zur Auditmethode.

Die Zulassung erteilt das beauftragende Zertifizierungsunternehmen nach den Vorgaben der DAkkS. Die Auditoren können sich bei ihnen bewerben. Sie entscheiden auch, ab wann eine Person als Auditleiter auftreten darf.

Die Berufung ist auf drei Jahre begrenzt und muss danach verlängert werden.

Haben Sie Fragen zur Beratungsdienstleistung?

Rufen Sie einfach an oder kontaktieren Sie uns über das Kontaktformular.